Umwelt- und Naturschutz / Landschaftspflege

Für uns gilt das Prinzip „Global denken – lokal handeln“. Umweltschutz und Landschaftspflege sind nach unserem Verständnis ein Kernbereich von Kommunalpolitik, wir müssen damit vor Ort beginnen. Im Landkreis sehen wir die Schwerpunkte und Handlungsmöglichkeiten einer ökologisch ausgerichteten Politik im Bereich der energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude, der Energieeinsparung, der Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen einer dezentralen Struktur der Energieversorgung, in einem sparsamen umweltverträglichen Verbrauch von Flächen, der Schaffung ökologisch wertvoller Ausgleichsflächen, der Wiederherstellung naturnaher Gewässer durch Renaturierungsmaßnahmen und nicht zuletzt in der Reduzierung von Plastikmüll. Die Stelle des Klimamanagers in der Kreisverwaltung hat sich bewährt. Diese gibt wichtige Anstöße und berät Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen etwa im Zusammenhang mit  energiepolitischen Maßnahmen im Sinne einer klimapolitisch notwendigen Reduzierung von CO 2.

Wenn wir unser Verhalten nicht grundlegend verändern, wird unsere Umwelt weiter aus den Fugen geraten.

Neben einem ganzheitlichen Verkehrskonzept, das Gegenstand des von uns geforderten Kreisentwicklungskonzeptes ist und das sowohl den ÖPNV, wie auch den Individualverkehr, Radfahr- und Fußgängerverkehr umfasst, bedarf es weiterer Maßnahmen zur Schonung der Umwelt.

Wir wollen kommunale Energie- und Umweltziele festlegen mit Vorgaben zur Umsetzung. Dazu gehört auch der Einsatz von CO 2-neutralem Strom in öffentlichen Gebäuden, gleiches gilt für die Nutzung regenerativer Energien bei allen kreiseigenen Heizungsanlagen. Wir wollen Anreize setzen für die Veränderung des Heizverhaltens z.B. in Schulen mit Praxiseispielen.

Auf die unbestreitbare Veränderung des Klimas müssen wir reagieren durch Fortsetzung der weitgehend vom Land finanzierten Hochwasserschutzmaßnahmen an Flüssen und Bächen, z.B. durch Flussmulden, Fließwege und natürliche Überschwemmungsgebiete. Die Entwicklung von Starkregenkarten schafft Bürgern die Möglichkeit, das Risiko und den Umfang der Überschwemmungsgefahr abzulesen, um gegebenenfalls Vorsorge zu treffen. Die Einstellung eines Klimaschutzbeauftragten in der Kreisverwaltung war eine wichtige und richtige Maßnahme, wir wollen ihm zur Stärkung einen Klima-und Umweltausschuss zur Seite stellen, der sich nur mit Umweltfragen beschäftigt, auch mit der stärkeren Vermeidung von Plastikmüll, der unsere Flüsse und Meere überschwemmt. Wir werden als SPD an diesem Thema dranbleiben.